Keller, Dachboden und Garage entrümpeln: So schafft man dauerhaft mehr Platz

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Im Laufe der Jahre sammelt sich in vielen Häusern eine erstaunliche Menge an Gegenständen an. Alte Möbel wandern in den Keller, nicht mehr benötigte Kartons landen auf dem Dachboden und die Garage wird nach und nach zum zusätzlichen Abstellraum. Das gilt für Einfamilienhäuser ebenso wie für Wohnungen und ältere Immobilien in Iserlohn und Umgebung.

Irgendwann fehlt nicht nur der Überblick, sondern auch wertvoller Platz. Eine gründliche Entrümpelung kann deshalb weit mehr bewirken als nur ein aufgeräumtes Zuhause. Sie schafft neue Nutzungsmöglichkeiten, erleichtert die Reinigung und sorgt dafür, dass Räume wieder ihrem eigentlichen Zweck dienen können.

Vor der Entrümpelung einen klaren Plan machen

Wer einen vollgestellten Keller oder Dachboden betrachtet, weiß häufig nicht, wo er anfangen soll. Deshalb empfiehlt es sich, nicht den gesamten Raum gleichzeitig auszuräumen. Sinnvoller ist es, einzelne Bereiche nacheinander zu bearbeiten.

Eine einfache Einteilung hilft dabei:

  • Gegenstände, die weiterhin genutzt werden
  • Dinge, die verkauft oder verschenkt werden können
  • Gegenstände, die entsorgt werden müssen
  • Dinge, bei denen die Entscheidung zunächst schwerfällt

Gerade bei der letzten Kategorie sollte man jedoch konsequent bleiben. Gegenstände, die seit vielen Jahren ungenutzt eingelagert sind, werden mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in Zukunft nicht mehr benötigt.

Keller systematisch entrümpeln

Kellerräume gehören zu den klassischen Orten, an denen sich über Jahre viele Dinge ansammeln. Alte Elektrogeräte, ausrangierte Möbel, Werkzeuge, Umzugskartons oder nicht mehr benötigte Haushaltsgegenstände sind typische Beispiele.

Am einfachsten beginnt man mit einer freien Fläche und arbeitet sich anschließend Stück für Stück durch den Raum. Kartons sollten geöffnet und überprüft werden, anstatt sie ungeprüft von einer Ecke in die andere zu stellen.

Nach der Entrümpelung lohnt es sich außerdem, den verbleibenden Stauraum sinnvoll zu organisieren. Regale und beschriftete Aufbewahrungsboxen sorgen dafür, dass Gegenstände später schnell wiedergefunden werden.

Gerade bei älteren Häusern in Iserlohn kann ein freigeräumter Keller noch einen weiteren Vorteil haben: Feuchtigkeit, Schimmel oder kleinere Schäden an Wänden und Böden lassen sich wesentlich früher erkennen, wenn die Räume nicht vollständig zugestellt sind.

Auf dem Dachboden richtig aussortieren

Auch Dachböden entwickeln sich häufig über Jahrzehnte zu regelrechten Lagerräumen. Weihnachtsdekoration, Kleidung, Spielzeug, alte Bücher oder Möbelstücke werden dort abgestellt und anschließend vergessen.

Beim Aussortieren lohnt sich zunächst die Frage, welche Gegenstände tatsächlich noch einen persönlichen oder praktischen Wert besitzen.

Erinnerungsstücke müssen selbstverständlich nicht entsorgt werden. Dennoch kann es sinnvoll sein, diese gesammelt und geschützt in wenigen gekennzeichneten Boxen aufzubewahren. Dadurch bleibt der Dachboden übersichtlich und wertvoller Stauraum wird nicht unnötig blockiert.

Besondere Vorsicht ist bei schweren oder sperrigen Gegenständen geboten. Möbel, große Kisten oder Elektrogeräte über enge Treppen aus dem Dachgeschoss zu transportieren, kann schnell zu Verletzungen oder Schäden im Haus führen.

Die Garage wieder als Garage nutzen

Viele Garagen werden irgendwann kaum noch für das Auto genutzt. Stattdessen stehen dort Fahrräder, Gartengeräte, alte Möbel, Baumaterialien und zahlreiche Gegenstände, für die im Haus kein Platz mehr vorhanden ist.

Bei der Entrümpelung sollten zunächst Dinge aussortiert werden, die offensichtlich defekt oder nicht mehr verwendbar sind. Anschließend können die verbleibenden Gegenstände sinnvoll angeordnet werden.

Wandhalterungen eignen sich beispielsweise für Fahrräder oder Gartengeräte. Regalsysteme schaffen zusätzlichen Stauraum, ohne die gesamte Bodenfläche zu belegen.

Besonders bei Farben, Lacken, Ölen oder anderen chemischen Produkten sollte geprüft werden, ob diese überhaupt noch verwendet werden können. Solche Stoffe dürfen häufig nicht über den normalen Hausmüll entsorgt werden und gehören je nach Produkt zu einer geeigneten Sammelstelle.

Nicht alles gehört in den Restmüll

Bei größeren Entrümpelungen entstehen schnell unterschiedliche Arten von Abfall. Eine sorgfältige Trennung kann viel Aufwand bei der späteren Entsorgung vermeiden.

Typischerweise können unter anderem folgende Kategorien entstehen:

  • Holz und alte Möbel
  • Metalle
  • Elektrogeräte
  • Papier und Kartonagen
  • Glas
  • Textilien
  • Renovierungsabfälle
  • Schadstoffhaltige Materialien

Gut erhaltene Möbel, Haushaltsgegenstände oder Kleidung müssen nicht zwangsläufig entsorgt werden. Sozialkaufhäuser, gemeinnützige Organisationen oder private Abnehmer freuen sich häufig über brauchbare Gegenstände.

Auch ein Verkauf über Kleinanzeigen kann sinnvoll sein. Allerdings sollte man realistisch einschätzen, ob sich der zeitliche Aufwand tatsächlich lohnt.

Wann professionelle Unterstützung sinnvoll sein kann

Ein einzelner Kellerraum lässt sich häufig noch selbst entrümpeln. Anders sieht es aus, wenn ein komplettes Haus, eine Wohnung oder mehrere stark gefüllte Räume geräumt werden müssen.

Das kann beispielsweise in folgenden Situationen der Fall sein:

  • nach einem Umzug
  • bei einer Haushaltsauflösung
  • vor einem Immobilienverkauf
  • vor einer Renovierung

Auch Eigentümer und Angehörige in Iserlohn stehen dann häufig vor der Frage, ob sich die Räumung noch in Eigenregie bewältigen lässt.

Bei schweren Möbelstücken, großen Mengen an Hausrat oder mehreren Etagen kann professionelle Unterstützung sinnvoll sein. Ein Entrümpelungsunternehmen übernimmt dabei je nach Anbieter nicht nur das Tragen und Räumen, sondern auch die Sortierung sowie die fachgerechte Entsorgung.

Wer eine größere Entrümpelung in Iserlohn plant, kann sich vorab von einem regionalen Fachbetrieb beraten und den tatsächlichen Aufwand einschätzen lassen.

Vor der Beauftragung sollte geklärt werden, welche Leistungen im Angebot enthalten sind. Dazu können beispielsweise folgende Arbeiten gehören:

  • Demontagearbeiten
  • Transport
  • fachgerechte Entsorgung
  • abschließende besenreine Übergabe

Entrümpeln bietet die Chance für neue Nutzungsmöglichkeiten

Ein leerer Raum eröffnet häufig Möglichkeiten, an die zuvor gar nicht gedacht wurde. Ein entrümpelter Keller kann beispielsweise Platz für eine kleine Werkstatt, einen Hobbybereich oder zusätzliche Vorräte bieten.

Auf dem Dachboden entsteht möglicherweise Raum für ein Arbeitszimmer oder eine besser organisierte Lagerfläche. Und eine aufgeräumte Garage kann endlich wieder genutzt werden, ohne sich zwischen Kartons und alten Möbeln hindurchbewegen zu müssen.

Die größte Herausforderung besteht meist darin, überhaupt mit dem Aussortieren zu beginnen. Wer jedoch Raum für Raum vorgeht und konsequent entscheidet, was wirklich noch benötigt wird, kann innerhalb kurzer Zeit deutlich mehr Ordnung schaffen.

Regelmäßiges Aussortieren verhindert anschließend, dass sich Keller, Dachboden und Garage erneut über Jahre füllen. So bleibt der gewonnene Platz langfristig erhalten.


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